Promovierter Papa

Elektromagnetische Strahlung und wie wir unsere Kinder davor schützen können

Elektromagnetische Strahlung und wie wir unsere Kinder davor schützen können

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Das Handy ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Im Gegenteil: Wir verbringen sogar immer mehr Zeit damit. Ganz gleich, ob zum Telefonieren, Surfen, Mails checken, um etwas auf Instagram zu posten, Musik zu hören, oder auch mal einen Film zu gucken. Mobiltelefone sind präsenter denn je. Da bleibt es nicht aus, dass auch unsere Kinder immer früher damit in Berührung kommen. Selbst wenn wir unser Bestes geben, um den aktiven Umgang mit dem Handy so gering wie möglich zu halten, ist es trotzdem ständig in ihrer Nähe. Damit sind unsere Kinder und auch wir permanent potentiell schädlicher elektromagnetischer Strahlung, kurz EM-Strahlung, ausgesetzt. Was können wir tun, um uns und vor allem unsere Kinder gegen EM-Strahlung und deren mögliche Auswirkungen zu schützen? Darum soll es in diesem Artikel gehen.

Promovierter Papa – da war doch was? Richtig: Ich habe Elektrotechnik- und Informationstechnik studiert und darin promoviert, bevor ich mich dazu entschlossen habe, hauptsächlich Papa zu sein. Aus meinem Studium kenne die Problematik, die Wirkung und die Gefahren von EM-Strahlung genau. Ich habe mich selbst viel damit befasst, eigene Messungen durchgeführt und die Effekte mit eigenen Augen gesehen. Aber was ist elektromagnetische Strahlung bzw. EM-Strahlung eigentlich? 

Korrekterweise müsste man eigentlich von elektromagnetischen Wellen (EM-Wellen) sprechen. Elektromagnetische Wellen bestehen aus gekoppelten elektrischen und magnetischen Feldern. Je nachdem, mit welcher Frequenz sich die Welle ausbreitet bzw. welche Wellenlänge sie besitzt, sprechen wir z.B. von Radiowellen, Mikrowellen, Licht oder Röntgenstrahlung. Die Frequenz entscheidet (in Abhängigkeit von anderen Faktoren) außerdem darüber, wie weit sich eine elektromagnetische Welle im freien Raum ausbreitet und wie weit sie in Materie wie z.B. den menschlichen Körper eindringen kann. Da Handys kontinuierlich mit Funkmasten kommunizieren, auch wenn man nicht telefoniert – denn nur so hat man "Empfang" und ist erreichbar –, sendet es kontinuierlich EM-Wellen aus. Aber auch andere Alltagsgegenstände, wie z.B. WLAN-Router, Mikrowelle, PC, Tablet, Radio, Fernseher oder Bluetooth Geräte wie Fitnessarmbänder oder kabellose Kopfhörer "strahlen" kontinuierlich, wenn auch nicht unbedingt so stark wie ein Mobiltelefon. Oft sprechen wir auch von "Elektrosmog".

Aber wie genau können EM-Wellen jetzt unseren Körper beeinflussen? Auch das hängt von verschiedenen Faktoren wie z.B. der Frequenz ab. Habt ihr schon mal längere Zeit am Handy gesessen und gemerkt, wie eure Hand warm wird? Klar, weil das Handy selbst bzw. der Akku warm wird. Aber nicht nur. Eine Auswirkung von EM-Wellen kann Wärmeentwicklung sein. Besonders gefährlich wird es allerdings, wenn die verwendete Frequenz im Gigahertzbereich liegt, dem Bereich mit dem auch unser Körper arbeitet. Das ist bei 3G (UMTS), 4G (LTE) und vor allem 5G der Fall. EM-Wellen in dieser Frequenzbereich können Prozesse im Körper stören und zu oxidativem Stress führen. Akute Auswirkungen können z.B. Kopfschmerzen, Kribbeln in den Händen, Tinnitus, Schlafstörungen sein. Was die Langzeitfolgen angeht, so ist es schwer, eine wissenschaftlich fundierte Aussage zu treffen, da man ja schlecht die Auswirkungen von EM-Wellen isoliert von allen anderen Faktoren über einen längeren Zeitraum beobachten kann. Viele epidemiologische Studien zeigen allerdings:

Diese Erkenntnisse sind mehr als beängstigend, weshalb sich immer mehr Menschen – vor allem aber auch Eltern, werdende Eltern oder Erwachsene mit Kinderwunsch – fragen, wie man sich bzw. seine Kinder vor EM-Wellen bzw. Elektrosmog schützen kann.

Das einfachste ist, die Geräte seltener oder am besten gar nicht zu nutzen. Eine utopische Wunschvorstellung in unserer digitalen Gesellschaft. Aber man kann natürlich zum Telefonieren ein kabelgebundenes Headset verwenden. Dann ist das Handy nicht direkt am Kopf und es gibt keine zusätzliche Bluetooth Strahlung. Außerdem kann man sein Mobiltelefon dahingehend auswählen, wie hoch der SAR-Wert ist. SAR steht für "Specific Absorption Rate" (auf deutsch: spezifische Absorptionsrate) und beschreibt, wie viel Energie der Körper (oder Kopf) bei der Handynutzung absorbiert. Dieser Wert ist bei jedem Mobiltelefon angegeben. Allerdings werden SAR-Messungen immer in Abstand zum Mobiltelefon durchgeführt. Deshalb steht in jeder Bedienungsanleitung, dass man das Handy zum Telefonieren 0,5 - 2,5 cm vom Kopf entfernt halten soll. Ganz ehrlich: Wer weiß das und wer macht das? 2017 hat die französische Hochfrequenz-Agentur (AFNR) 2017 festgestellt, dass 89% aller getesteten Mobiltelefone bei Nutzung "direkt am Körper" den Europäischen SAR-Maximalwert von 2 W/kg übersteigt, 25% liegen sogar bei über 4 W/kg. Also ist der SAR-Wert auch kein verlässlicher Parameter, um sich wirkungsvoll vor EM-Wellen zu schützen.

Ich beschäftige mich schon seit vielen Jahren mit dieser Thematik. Googelt man nach Keywords wie "Elektrosmog", "Handystrahlung" oder ähnlichem, so findet man mittlerweile viele Anbieter, die dem Kunden versprechen, mit ihren Produkten einen effektiven Schutz vor den Auswirkungen von EM-Wellen zu bieten. Meist handelt es sich dabei um kleine Plastikplättchen, die auf die Rückseite des Mobiltelefons geklebt werden sollen, Mehrfachstecker die den Elektrosmog auf nicht näher definierte Weise abhalten oder Objekte, die man direkt in den Sicherungskasten des Hauses integriert. Das Problem dabei habe ich gerade schon angedeutet: Die genaue Wirkungsweise ist meistens "Betriebsgeheimnis", damit niemand anderes die Idee nachmachen kann. Für mich als Wissenschaftler ist es allerdings problematisch, wenn außerdem noch zugegeben wird, dass die Effekte physikalisch nicht messbar sind, da sie "auf einer anderen Ebene arbeiten". Es wird sich fast ausschließlich auf subjektive Erfahrungsberichte berufen.

Da ich natürlich weiß, dass wir auch nach vielen Tausend Jahren Menschheitsgeschichte lange noch nicht alles wissen – immerhin glaubte man lange Zeit, dass die Erde eine Scheibe sei – habe ich einige dieser Produkte selbst getestet. Leider konnte ich aber nie einen Effekt bemerken. Jetzt kann man sagen: Manche Menschen sind sensibler als andere und ich bin vielleicht nicht sensibel genug. Wenn ich dann aber nicht mal mit wissenschaftlichen Methoden eine Wirkung feststellen kann, wie kann ich dann guten Gewissens sagen, dass meine Familie und ich fortan geschützt sind?

Vor wenigen Wochen habe ich einen neuen Anbieter auf dem Markt entdeckt: FAZUP. FAZUP ist eine französische Firma, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die gesundheitliche Belastung durch Handystrahlung zu reduzieren. Wie das fuktioniert? Mit einem ganz einfachen Verfahren, das ich aus meinem Elektrotechnikstudium kenne und daher weiß, dass es funktioniert: mit einer passiven Patch-Antenne, die hinten auf das Mobiltelefon geklebt wird. Sie muss so positioniert werden, dass sie direkt auf der Antenne des Mobiltelefons sitzt. Dieser Vorgang ist kinderleicht, denn es gibt eine Schablone und für jedes unterstützte Handymodell (und das sind eigentlich alle gängigen Modelle) eine genaue Anleitung. Ist die FAZUP Antenne richtig positioniert, verändert sie das Abstrahlungsmuster (Beampattern) der Handyantenne so, dass die EM-Wellen nicht mehr in die Hand, den Körper o.ä. gelangen. In diesem Video wird das nochmal kurz erklärt:

Und das Beste: Man kann die Wirkung physikalisch messen. Der SAR-Wert wird um bis zu 99% reduziert. Seht selbst:

Ein deutscher Funkamateur und Experte für Baubiologie konnte diese Ergebnisse in eigenen Messungen bestätigen, wie ihr in folgendem Video nachsehen könnt:

Und wisst ihr was? FAZUP ist das erste Produkt, bei dem ich tatsächlich auch eine Veränderung bemerkt habe. Direkt nach Anbringung des Patches hat sich mein iPhone anders angefühlt. Irgendwie "tot", mehr wie einer von Puckis Bauklötzen, als wie ein Mobiltelefon. Es ist definitiv "weniger los" – klar, die Strahlung in Richtung der Hand wurde erheblich reduziert. Außerdem wird mein iPhone seither auch bei längerer Nutzung kaum noch warm. Es verbleibt lediglich die Wärme, die vom Akku kommt, und die ist viel geringer, als ich angenommen hatte. Zu guter Letzt sind auch die Beschwerden in meinen von rheumatoider Arthritis geschädigten Fingern viel weniger geworden: Bei langer Benutzung habe ich früher oft Kribbeln oder sogar Schmerzen gespürt. Das ist nun nicht mehr der Fall.

Zum Abschluss möchte ich euch noch zwei weitere interessante Videos zeigen. Im ersten wurde die nationale französische Agentur für Gesundheitssicherheit (ANSES) von der Journalistin und Chefredakteurin der Sendung "Le Grand 8" in Frankreich zur Wirksamkeit von Fazup befragt. Das zweite Video ist ein sehr interessanter Bericht über Fazup in einer investigativen Sendung im französischen Fernsehen (France 4).

Mit der FAZUP Antenne auf meinem iPhone habe ich nun sowohl eine wissenschaftliche als auch eine subjektive Bestätigung, dass meine Familie und ich fortan viel besser vor elektromagetischer Strahlung, EM-Wellen, Elektrosmog (oder wie auch immer man es nennen möchte) geschützt sind. Und ich habe ein viel besseres Gefühl, wenn ich zum Handy greife.

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